Alle Beiträge von Redaktion

Resonanzen zwischen dem Bedingungslosen Grundeinkommen und Motiven aus der biblischen Tradition

Matthias Jung hat in der Bibel nach Argumenten für ein Bedingungsloses Grundeinkommen gesucht. Sein Beitrag ist nicht nur für religiös gebundene Menschen eine Bereicherung der aktuellen Diskussion.

Im Anschluss an den Resonanzbegriff von Hartmut Rosa begebe ich mich auf die Suche nach Motiven in der hebräischen und griechischen Bibel, bei denen im Blick auf die Grundannahmen der Grundeinkommensdiskussion etwas zu „schwingen“ oder „vibrieren“ beginnt. Drei Motive habe ich (bislang) für mich identifiziert.

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Weg mit der Arbeitsmoral!

„Warum wir das Konstrukt „Arbeit“ dringend neu denken müssen“ 
das begründet Steffen Nikolaj Boddin in einem Beitrag auf Blog Postwachstum. Er fragt:

Wie kann es sein, dass wir das Hamsterrad zunehmend hinterfragen – und gleichzeitig darin immer schneller in Richtung Selbstausbeutung hoppeln?

Auf der Suche nach Antworten werden die verschiedenen Perspektiven beleuchtet, welche die Menschen in unterschiedlichen Situationen zum Thema Erwerbsarbeit entwickeln.

Foto: Francis Chung, Lizenz CC-BY-2.0

Entwarnung vor dem Grundeinkommen

Baukje Dobberstein setzt sich auf NETZWERK GRUNDEINKOMMEN mit den Thesen der Leiterin der sozialpolitischen Abteilung des britischen Thinktanks New Economics Foundation, Anna Coote, auseinander, die vor dem Erstarken der Grundeinkommens-Befürworter warnt. (siehe Beitrag von Klaus Fürst vom 17.02.)

Baukje Dobbersteins Argumentation ist sehr gehaltvoll und sollte in Positionspapieren zum Grundeinkommen Berücksichtigung finden .

Hier geht’s zum Beitrag

Wertewelten im Grundeinkommen

Matthias Jung hat das Grundeinkommen aus verschiedenen Werte-Perspektiven beleuchtet. Sehr lesenswert!

Die Gespräche und Diskussionen um das Grundeinkommen werden in der Regel äußerst differenziert geführt. Irgendwann dachte ich, das liegt doch auch daran, dass Menschen sehr verschiedene Werte mit dem Grundeinkommen verbinden und von dort aus Sehnsüchte oder Befürchtungen formulieren. Von da war es nicht weit zu der Frage: Wie sehen die Menschen in den sieben Wertewelten das Grundeinkommen? In diesem Beitrag möchte ich dazu eine Antwort in Form von „Ich-Aussagen“ geben. (hier zum Beitrag)

Mit dem BGE den Begriff Arbeit neu definieren

Inge Hannemann, bekannt durch kritisch-rebellische Öffentlichkeitsarbeit und ihr Buch „Die Hartz-IV-Diktatur“ zeigt in diesem Beitrag, dass jede Diskussion über ein BGE eine Neudefinition des Arbeitsbegriffes voraussetzt.

Ein BGE ist mehr als die Flucht aus den Jobcenterschikanen. Es ist die erweiterte Frage nach dem Begriff der Arbeit und dessen Bedeutung. Wir müssen anerkennen, dass die jetzige Arbeitsmarktpolitik und damit der Mensch, mit seiner produktiven Arbeit steht oder fällt. Reproduktive Arbeit, wie die Pflege eines Angehörigen oder auch Familienzeit werden bis heute als privates Hobby angesehen und gelten damit oft als minderwertig. Gleichzeitig werden genau diese Menschen, besonders in den Jobcentern oder auf dem freien Arbeitsmarkt, diskriminiert, indem man ihnen diese Tätigkeit vorwirft und kaum Chancen einräumt zur Wieder-Erlangung eines Arbeitsplatzes. Der Verlust der eigenen Wertigkeit und deren Berufserfahrungen werden damit gefördert. (hier zum Beitrag)

Warum ich als Künstler das bedingungslose Grundeinkommen ablehne

Hier ein Beitrag des Komponisten Martin Grütter. Er betrachtet das Grundeinkommen aus seiner konkreten Perspektive als Künstler. Seine Argumente sind sehr bemerkenswert und sollten ernst genommen werden. Das ist genau die Diskussion, die wir brauchen!

Am Sonntag stimmen die Schweizer darüber ab, ob sie pro Monat 2500 Franken auf dem Konto haben wollen, ohne dafür zu arbeiten. Allen Prognosen zufolge werden sie die Initiative ablehnen. Aber die Schweizer sind ja auch, wie man weiß, ein Volk von staubtrockenen Buchhaltern und Philistern. Als Künstler müsste ich eigentlich dafür sein. Bin ich aber nicht. Warum?  (hier zum Beitrag)

Was wäre wenn?

von Larissa Holzki

Arbeitsmarkt, Ausbildung, Freizeit: Süddeutsche.de hat Experten gefragt, was sich in Deutschland mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ändern würde. Wenn jeder genügend Geld bekäme, um sich satt zu essen, eine Wohnung zu mieten, Medikamente zu bezahlen und sich zu bilden. Ginge es dem Land besser?  weiterlesen

Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist grober Unfug

von Norbert Berthold

Steht der europäische Sozialstaat vor einer Revolution? Alte sozialpolitische Glaubenssätze scheinen nicht mehr zu gelten. Manche träumen wieder einmal den schönen Traum eines bedingungslosen Grundeinkommens. In Deutschland ist man bisher allerdings über theoretische Diskussionen nicht hinausgekommen. weiterlesen

Das bedingungslose Grundeinkommen

von Friederike Spiecker

Was haben Kapitalismus und bedingungsloses Grundeinkommen gemeinsam? Diese Frage klingt verrückt. Denn was sollte gegensätzlicher sein als ein System, in dem einige wenige immer reicher werden auf Kosten einer zunehmenden Zahl prekär Beschäftigter und Arbeitsloser, und eine Gesellschaftsordnung, in der jedem Bürger ohne Auflagen ein Einkommen zusteht, das ihm ein bescheidenes Leben in Würde und mit Teilhabemöglichkeiten an der Gesellschaft garantiert?

Teil I: Tischlein-deck-dich für jedermann?

Teil II: Logik ist nicht durch guten Willen ersetzbar