Archiv der Kategorie: Theorie und Geschichte

Resonanzen zwischen dem Bedingungslosen Grundeinkommen und Motiven aus der biblischen Tradition

Matthias Jung hat in der Bibel nach Argumenten für ein Bedingungsloses Grundeinkommen gesucht. Sein Beitrag ist nicht nur für religiös gebundene Menschen eine Bereicherung der aktuellen Diskussion.

Im Anschluss an den Resonanzbegriff von Hartmut Rosa begebe ich mich auf die Suche nach Motiven in der hebräischen und griechischen Bibel, bei denen im Blick auf die Grundannahmen der Grundeinkommensdiskussion etwas zu „schwingen“ oder „vibrieren“ beginnt. Drei Motive habe ich (bislang) für mich identifiziert.

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Kritik am „Frankfurter Manifest“

Im Ergebnis der Arbeitstagung „Digitalisierung? Grundeinkommen!“ Ende Mai 2018 wurde ein Positionspapier unter dem Namen „Frankfurter Manifest“ verfasst. Die Überschrift lautet: „Digitalisierung? Grundeinkommen! Möglichkeiten einer emanzipatorischen Gestaltung“. Das alles klingt vielversprechend, aber … Kritik am „Frankfurter Manifest“ weiterlesen

Psychologische Aspekte des Grundeinkommens

Zur Aktualität der Gedanken von Erich Fromm

Obwohl das Thema Grundeinkommen zu keiner Zeit so intensiv diskutiert wurde wie heute, werden die damit verbundenen psychologischen Aspekte kaum betrachtet, und wenn, dann meistens nur so aus dem Bauch heraus. Bereits 1966 hat Erich Fromm seine Gedanken dazu formuliert in dem Aufsatz „Psychologische Aspekte zur Frage eines garantierten Einkommens für alle“. Wer den Text zur Hand nimmt, wird feststellen, dass er von beeindruckender Aktualität ist; die Formulierungen lassen sich größtenteils 1:1 in die heutige Argumentation übernehmen. Psychologische Aspekte des Grundeinkommens weiterlesen

Das Grundeinkommen – eine linke Idee?

Eine linke Idee“ titelt Edith E. Preiss und reagiert damit auf einen von Erika Maier geschriebenen Beitrag, in dem sie unter dem Titel  „Der Mensch braucht Arbeit“ begründen möchte, warum das bedingungslose Grundeinkommen kein linkes Projekt ist. Nun kann man das Ganze als wissenschaftliche Haarspalterei abtun, aber ich denke, dass sich hierin wichtige Überlegungen verbergen, die in der Argumentation für ein BGE sehr von Nutzen sein können.

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Wertewelten im Grundeinkommen

Matthias Jung hat das Grundeinkommen aus verschiedenen Werte-Perspektiven beleuchtet. Sehr lesenswert!

Die Gespräche und Diskussionen um das Grundeinkommen werden in der Regel äußerst differenziert geführt. Irgendwann dachte ich, das liegt doch auch daran, dass Menschen sehr verschiedene Werte mit dem Grundeinkommen verbinden und von dort aus Sehnsüchte oder Befürchtungen formulieren. Von da war es nicht weit zu der Frage: Wie sehen die Menschen in den sieben Wertewelten das Grundeinkommen? In diesem Beitrag möchte ich dazu eine Antwort in Form von „Ich-Aussagen“ geben. (hier zum Beitrag)

Sorglos leben – wird’s nicht geben

Eine große humanistische Idee: jeder Mensch erhält, unabhängig von erbrachter Gegenleistung ein Einkommen, das die Grundbedürfnisse absichert. Reale Hoffnung oder Utopie?

Um es vorweg zu schicken, ich bin begeisterter Anhänger dieser Idee. Trotzdem: siehe Überschrift.

der ganze Artikel auf der freitag

Was wäre wenn?

von Larissa Holzki

Arbeitsmarkt, Ausbildung, Freizeit: Süddeutsche.de hat Experten gefragt, was sich in Deutschland mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ändern würde. Wenn jeder genügend Geld bekäme, um sich satt zu essen, eine Wohnung zu mieten, Medikamente zu bezahlen und sich zu bilden. Ginge es dem Land besser?  weiterlesen