Schlagwort-Archive: Kritik

Entwarnung vor dem Grundeinkommen

Baukje Dobberstein setzt sich auf NETZWERK GRUNDEINKOMMEN mit den Thesen der Leiterin der sozialpolitischen Abteilung des britischen Thinktanks New Economics Foundation, Anna Coote, auseinander, die vor dem Erstarken der Grundeinkommens-Befürworter warnt. (siehe Beitrag von Klaus Fürst vom 17.02.)

Baukje Dobbersteins Argumentation ist sehr gehaltvoll und sollte in Positionspapieren zum Grundeinkommen Berücksichtigung finden .

Hier geht’s zum Beitrag

Warum ich als Künstler das bedingungslose Grundeinkommen ablehne

Hier ein Beitrag des Komponisten Martin Grütter. Er betrachtet das Grundeinkommen aus seiner konkreten Perspektive als Künstler. Seine Argumente sind sehr bemerkenswert und sollten ernst genommen werden. Das ist genau die Diskussion, die wir brauchen!

Am Sonntag stimmen die Schweizer darüber ab, ob sie pro Monat 2500 Franken auf dem Konto haben wollen, ohne dafür zu arbeiten. Allen Prognosen zufolge werden sie die Initiative ablehnen. Aber die Schweizer sind ja auch, wie man weiß, ein Volk von staubtrockenen Buchhaltern und Philistern. Als Künstler müsste ich eigentlich dafür sein. Bin ich aber nicht. Warum?  (hier zum Beitrag)

Sorglos leben – wird’s nicht geben

Eine große humanistische Idee: jeder Mensch erhält, unabhängig von erbrachter Gegenleistung ein Einkommen, das die Grundbedürfnisse absichert. Reale Hoffnung oder Utopie?

Um es vorweg zu schicken, ich bin begeisterter Anhänger dieser Idee. Trotzdem: siehe Überschrift.

der ganze Artikel auf der freitag

Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist grober Unfug

von Norbert Berthold

Steht der europäische Sozialstaat vor einer Revolution? Alte sozialpolitische Glaubenssätze scheinen nicht mehr zu gelten. Manche träumen wieder einmal den schönen Traum eines bedingungslosen Grundeinkommens. In Deutschland ist man bisher allerdings über theoretische Diskussionen nicht hinausgekommen. weiterlesen

Das bedingungslose Grundeinkommen

von Friederike Spiecker

Was haben Kapitalismus und bedingungsloses Grundeinkommen gemeinsam? Diese Frage klingt verrückt. Denn was sollte gegensätzlicher sein als ein System, in dem einige wenige immer reicher werden auf Kosten einer zunehmenden Zahl prekär Beschäftigter und Arbeitsloser, und eine Gesellschaftsordnung, in der jedem Bürger ohne Auflagen ein Einkommen zusteht, das ihm ein bescheidenes Leben in Würde und mit Teilhabemöglichkeiten an der Gesellschaft garantiert?

Teil I: Tischlein-deck-dich für jedermann?

Teil II: Logik ist nicht durch guten Willen ersetzbar